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Tumorgewebe ist hitzeempfindlicher als gesundes Gewebe. Bei Tem-peraturen über 41° C werden Krebszellen geschädigt.
Die Zellwände verändern sich, so dass die Tumorzellen vom körpereigenen Abwehrsystem besser erkannt und bekämpft werden können. Die Blutversorgung im Tumorgewebe wird durch Wärme verringert. Außerdem reagieren die Krebszellen unter Wärme empfindlicher auf Chemotherapie und Bestrahlung.
Die „moderate GKHT“ (auch als „Fiebertherapie“ bezeichnet) mobilisiert die Abwehrkräfte und erhöht die Wirksamkeit von Chemotherapie. Hierbei wird der ganze Körper in einem Wärmebett auf 39° bis 40° C erwärmt. Bei der „extremen GKHT“ wird der Körper auf 41,5° bis 42° C aufgeheizt. Die „extreme GKHT“ kann angewendet werden, wenn Metastasen an mehreren Stellen im Körper vorhanden sind und die Tumoren zunehmend therapieresistent werden.
Dr. med. Dr. rer. nat. Dpl.-Phys.
E. Dieter Hager
Gründer der BioMed Klinik, bis 2009 Chefarzt und ärztlicher Direktor
Fachklinik für Onkologie
Immunologie und Hyperthermie
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